Aronja Art im Interview

Aronja Art im Interview

Wie kamst du das erste Mal in Kontakt mit Tolkiens Werken?

Als ich 15 Jahre alt war, habe ich mir mal aus Interesse die DVDs geschnappt und angeschaut – was mich schlagartig zum richtigen Fan gemacht hat. Seither sammle ich auch alles, was mit Mittelerde und Tolkien zu tun hat, habe fast jeden Monat die Trilogie angeschaut und letztlich auch die Bücher gelesen.

Was fasziniert dich an Mittelerde?

An Mittelerde fasziniert mich vor allem seine Vielschichtigkeit und Tiefe, die unterschiedlichen Völker, Rassen, Regionen und Sprachen – und wie all das zusammenspielt – eben fast wie in der echten Welt. Mittelerde ist der ideale Ort um abzuschalten und in eine andere Welt abzutauchen.

Hast du eine Lieblingsszene oder Lieblingscharakter?

Mein Lieblingscharakter wäre wohl Sam –er ist für mich der Inbegriff für die bedingungslose, tiefe Freundschaft und Treue – was dann auch gleich zu meiner Lieblingsszene führt und zwar an den Hängen des Schicksalsberges, als sich Sam dafür entscheidet Frodo das letzte Stück hochzutragen, anstatt den Ring alleine zu tragen. Abgesehen davon liebe ich die Szenen aus Bruchtal – der meiner Meinung nach schönste Ort in Mittelerde.

Wie/wann hast du zu malen begonnen? Hast du es wo gelernt oder dir selbst beigebracht?

Seit meiner frühesten Kindheit zeichne ich gerne und habe deshalb auch eine Schule mit dem Schwerpunkt bildnerische Erziehung besucht. Dort habe ich verschiedene Maltechniken kennengelernt und mir wurde da auch nahegelegt in diesem Bereich beruflich tätig zu werden. Weil mir eine künstlerische Laufbahn aber zu unsicher schien, wählte ich das Studium der Rechtswissenschaften. In den letzten Monaten hat mich das Malfieber aber wieder gepackt und ich habe mir viele Dinge selbst beigebracht (learning by doing).

Wie kamst du auf die Idee für die kleinen Hobbithöhlen?

Das liegt wohl an meiner Liebe zum Auenland und den niedlichen Hobbit-Behausungen. Als dann der Hobbit ins Kino gekommen ist, wollte ich mir mein eigenes kleines Beutelsend basteln. Gesagt getan und es entstand ein 4kg schwerer, 50cm breiter Hobbithügel aus Styropor, Fliesenkleber, Modelliermasse und Moos. Aus einem wurden mehr und die Häuser wurden kleiner, stabiler und robuster. Mittlerweile mache ich sie aus Ton, Streugras und bemale sie mit Acrylfarbe.

Gibt es Pläne für deine künstlerische Zukunft?

Ich werde weitermachen wie bisher, malen, basteln und vielleicht auch Geld damit verdienen. Außerdem wird es Zeit neben Ölfarben neue Techniken zu lernen – wie Aquarellmalerei oder sogar Digital Art – wer weiß.

Worauf dürfen wir uns freuen?

Alle, denen meine Kunst gefällt, dürfen sich in Zukunft auf weitere Mittelerde-Gemälde freuen. Auch plane ich, noch mehr Schauplätze zu malen, die nicht verfilmt wurden. Wer  weiß, vielleicht wird die Malerei doch noch zu meinem Beruf.

Dann bleibt mir nur mehr mich im Namen des Halifirien-Teams für die Zusammenarbeit zu bedanken und hoffe, dass wir bald mehr von deiner Kunst zu sehen bekommen!

Seid ihr neugierig geworden?
Hier findet ihr mehr von der kreativen Oberösterreicherin:
Homepage: https://aronjaart.jimdo.com/
Instagram: https://www.instagram.com/aronjaart/
Facebook: https://www.facebook.com/Aronja92

Autor: Cornelia "Raweth" Veigel

 

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